Einleitung
Kopenhagen hat unzählige weltberühmte Sehenswürdigkeiten zu bieten, doch die spannendsten Schätze liegen manchmal im Verborgenen. Genau genommen befinden sie sich tief unter der Erde. Die Cisternerne ist ein ganz besonderes kulturelles Highlight der dänischen Hauptstadt. Dieser einstige Wasserspeicher hat sich in einen der faszinierendsten Ausstellungsräume Europas verwandelt. Es ist ein Ort voller Mystik und beeindruckender Kunst, den wir von unserem Ausgangspunkt in der Stadt ganz bequem erreicht haben.
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Reisen
Unsere Hotelempfehlung: Das Tivoli Hotel Kopenhagen
Bevor wir uns auf den Weg in den Untergrund machen, startet unser Tag in unserer gemütlichen Unterkunft. Wir übernachten während unseres Aufenthalts in Kopenhagen im Tivoli Hotel und sind damit aufgrund der guten Lage sehr zufrieden. Das Hotel besticht durch sein modernes Design und bietet einen fantastischen Komfort. Von hier aus ist man hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und erreicht sowohl die pulsierende Innenstadt als auch ruhigere Viertel im Handumdrehen. Für uns ist das Tivoli Hotel die perfekte Basis für alle Entdeckungstouren.
Mit dem Bus ins Grüne: Der Weg zur Cisternerne
Wir machen uns auf den Weg und fahren ganz bequem mit dem Bus. Ziel unserer Fahrt ist der wunderschöne, weitläufige Park Søndermarken. Dort angekommen, geht es erst einmal zu Fuss weiter. Der Spaziergang führt uns durch dichte Bäume und eine beinahe waldähnliche Kulisse mitten in der Stadt. Schliesslich erblicken wir die Cisternerne zum ersten Mal von ausserhalb. Wer hier ein klassisches Museumsgebäude erwartet, wird überrascht sein. Das Einzige, was an der Oberfläche von den riesigen unterirdischen Hallen zeugt, sind markante Glaspyramiden, die aus dem grünen Rasen des Parks ragen. Sie dienen gleichzeitig als Haupteingang und Lichtschächte.
Ein einzigartiger Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst
Die Cisternerne ist heute ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekannter Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Die historischen Fakten sind beeindruckend, denn ursprünglich handelt es sich hierbei um ein massives, unterirdisches Wasserreservoir. Dieses wird zwischen 1856 und 1859 erbaut, um die Trinkwasserversorgung Kopenhagens zu sichern und die damals grassierende Cholera einzudämmen. Unglaubliche 16 Millionen Liter Wasser werden hier gelagert.
Im Jahr 1933 werden die Zisternen geleert und geraten fast in Vergessenheit, bis sie schliesslich in den 1990er Jahren als Kulturraum wiedererweckt werden. Heute bespielen internationale Künstler die feuchten, dunklen und von Säulen getragenen Hallen mit spektakulären Installationen. Das Spiel mit Licht, Schatten, extremem Echo und der allgegenwärtigen Feuchtigkeit macht den Besuch zu einem Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Der Kontrast zwischen dem friedlichen, grünen Wald oben und der geheimnisvollen Atmosphäre tief im Untergrund fasziniert uns komplett.
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