Einleitung
Als nächstes geht es für uns weiter zum wohl beliebtesten und meistfotografierten Ort der dänischen Hauptstadt: dem malerischen Nyhavn. Eigentlich wollen wir diesen wunderschönen Fleck Erde schon ganz am Anfang unseres Tages erkunden. Im Nachhinein sind wir jedoch unglaublich froh, dass wir auf den weisen Rat des Buschauffeurs gehört haben. Jetzt am Mittag löst sich die dichte Wolkendecke nämlich schrittweise auf und vereinzelt drückt sogar die Sonne durch. Das warme Licht lässt die bunten Häuser gleich noch viel freundlicher wirken und bietet uns die perfekte Kulisse.
Fotos








Reisen
Kulinarische Pause im Restaurant Leonore Christine
Bevor wir uns jedoch ganz auf die schönen, farbigen Fassaden der historischen Gebäude konzentrieren und die Kameras glühen lassen, meldet sich der Hunger. Direkt an der belebten Promenade suchen wir uns einen gemütlichen Platz.
Wir entscheiden uns für das Restaurant Leonore Christine. Hier bestellen wir uns zwei klassische Burger mit Pommes und den passenden Getränken. Die Qualität des Essens überzeugt uns komplett und schmeckt wunderbar. Allerdings sind die Preise, wie so oft in den touristischen Zentren Skandinaviens, schon sehr hoch angesetzt. Für dieses Mittagessen bezahlen wir alles zusammen 470 DKK, was umgerechnet stolzen 68 CHF entspricht. Frisch gestärkt sind wir danach bereit für den fotogenen Teil des Ausflugs.
Der neue Hafen und seine berühmten Bewohner
Der Nyhavn, was auf Deutsch übersetzt schlicht neuer Hafen heisst, gilt als das unumstrittene Wahrzeichen von Kopenhagen. Hinter den bunten Kulissen verbirgt sich eine lange Geschichte:
- Historischer Ursprung: Der markante Kanal wird bereits im Jahr 1673 fertiggestellt, um den florierenden Handel direkt in die Innenstadt zu bringen.
- Die bunten Fassaden: Die charakteristischen, farbenfrohen Häuser auf beiden Seiten des Wassers entstehen erst etwas später im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts. Früher wohnen hier vor allem Seeleute und Händler.
- Auf den Spuren von Märchen: Auch die Kultur kommt hier nicht zu kurz. Der weltbekannte dänische Märchendichter Hans Christian Andersen lebt während seines Lebens für viele Jahre in verschiedenen Häusern direkt am Nyhavn und lässt sich hier zu seinen Geschichten inspirieren.
Um die absolut schönsten Fotos von den berühmten Häuserzeilen zu machen, nutzen wir einen kleinen Perspektivenwechsel. Wir laufen auf die gegenüberliegende Seite des Hafens. Von dort aus hat man die leuchtenden Giebelhäuser samt den historischen Holzschiffen im Wasser perfekt im Blick und kann die magische Atmosphäre optimal auf Bildern festhalten.
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